Typologiesierung für Politikereien, Medien, Vertreter enthemmter Sprache und Reklame.

ADVERTISING HEAD AGENCY


Typologien LST:

 

Endloslose:

„Das Leben ist echt ermüdend, die Endlosschleife.“ Man gewinnt, man verliert, nimmt ab und nimmt zu. Ab und zu. Ist da und weg, wird erinnert, wird vergessen, wird erkannt, bleibt unbekannt.

Alle Religionen, Sekten und Glaubensdiktate wurden von Angebern, von ihrer Bedeutung Besessenen, Arbeit Suchenden, Einkünfte brauchenden Menschen hergestellt und beruhen auf keiner einzigen Wahrheit. Keiner einzigen. Alles, was sie in die Welt setzen, besteht nur auf unzähligen Unwahrheiten, gezielten Lügen. Was die Bevölkerung ein Leben lang glaubt, befolgt, ist das Ergebnis des Ortes ihrer Herkunft. Erlöst davon, beendet wird die Existenz des Erdplanet in einem schwarzen Loch, verglüht in der Glut der Sonne, oder reist tot, endlos im zeitlosen Universum. Könnte sich die Menschheit von ihrem leeren Glaubenswahn, ihrer Religiosität befreien, könnte sie vielleicht mit dem global gewonnenen Gewinn, einen anderen Planeten besiedeln. (Falls ihr die Zeit noch bleibt.)

Jedoch wofür? Den meisten ist es gleich wer gewinnt, es sei denn sie selbst gewännen. Die Fanatiker, die, die unbedingt immer gewinnen wollen und die, die es anmaßend immer meinen zu müssen. Immer sind ihre Mühen neigungsbesessen, geben ihnen Gewicht, morden, geben ihr Leben dafür. Wertlos. Am Schluss bleibt kein Beifall. Verloren wird in allen Fällen. Reproduziert bleibt nichts, kein Perzent. Nichts. Leer. Schaden.

Dauergewinner sind die Angebeteten. die Vorbilder, penetranten Ängstiger, Mahner, Alleswisser. Können letztgültig sich selbst nur lieben. Hinzu die Zuschauer, sie sind noch am besten dran, sie nehmen alles zu sich, verdauen, unterhalten sich. Immer wieder. Bis zum nimmer wieder. Diese präsenten, ständig um Gesichtsmassage strampelnden Nervensägen, gehen eigentlich allen auf die Nerven. Doch es ist niemand da, sie ab-, sie aufzuhalten. Sie werden ausgehalten. Inclusive deren Honorare. Werden nützlich gemacht.  

Intelligenzfrei, seine Lebensstrecke lang sich dem zu unterwerfen ist Kopflos.

 

Politrickser:

Die Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen der Graspartei Grüne und die Linke der Stalin-DDR und deren SED-Mitglieder dieses Massenmörders, bedienen die, die eher nicht in von der Bevölkerung bezahlte Posten, gleich Einkünfte, plus Ämtervergütungen und in zahlreiche Bedeutungspositionen gehievt und bezahlt werden dürften. Gut waren beide Parteien für D nie, nur laufend schädlich. Grüne: Fälscher, unfähig, unmoralisch, unanständig, verlogen. Nicht Gras, die Sonne steht historisch für die Farbe der Natur. Und die DDR-Nachfolge-Kopie Linke, wäre nicht national geboren worden, würden sie nicht inbrünstig die DDR-Gestrigen in Stalintreue bis zum Heute und der Nachfolgerschaft des Massenmordes halten. Würden nicht tausende STASI-Mitglieder Monat für Monat vom Staat satt sanieren lassen. So konnten die sich selbst kreierten Parteien, im Bundestag und den Bundesländerparlamenten landen. Fördern und versichern sich eingewanderte Wahlzustimmung. Posten-und Ämter-Niveau werden soweit heruntergewertet, dass sie jeder Parteigänger besetzen kann. In einem von allen und in allem ausgetricksten Land.

Vorteile werden mit einem Arsenal an Wörter-Waffen erstritten: Rassismus, Nazi, Rechts, Antisemitismus, Islamfeindlichkeit, Homophobie, Klimaleugnung, Deutsch, Diskriminierung, Belästigung, Frauen vor allem, Männer zuletzt, etc. Ausbildungsbestand, Bildung und Sachkenntnismangel werden geweißelt. Erfolgreiche Gegenstücke, Grün, links.

Nun sind sie damit beschäftigt, sich Ziele und ihre Bedeutungen durchzusetzen. Beschäftigen sich selbst, beschäftigen die Presse, beschäftigen die Werbung, beschäftigen Filmer und Drucker. Beschäftigen radikale Randalierer, Hassanhänger und erfolglose Ringer im Namen der Ordnung. Am penetrantesten beschäftigen sie die Bevölkerung, insbesondere die, die wählt und gefälligst schweigt.

Die die ihre Arbeitsplätze für sich selbst erfunden haben, hätten ja bereits in ausreichend vorhandenen Parteien wirksam sein können. Hätten dort dienen, hätten dort wirken können. Natürlich müssten viele von ihnen einem erworbenen, ordentlichen Beruf nachgehen. Jetzt jedoch können sie sich vor allem selbst bedienen. Können nun Konkurrenten rauspolitisieren. Um Besseres für ihre wahlgetäuschten Opfer zu bewirken geht es ihnen sicher nicht. Sie streiten um Geld und Geltung. Nur ein, nein dauernd für alles Mögliche "ein Zeichen setzen", das machen sie bis zum Übergeben.

Sie machen das mit angeberischen Überzeugungstiraden, mit in Aussicht gestellten, erfüllungshohlen Versprechen. Verbindlich brauchen diese natürlich nicht zu sein. Predigen Verbundenheit. Liefern fachkenntnisferne Aussagen.

95 Prozent politischer Aussagen sind Argumentations-Colorit. Geschwätzigkeit, Leerspreche auf eingebildetem Niveau. Vergossen, wertlos. Niemand wird davon satt. Niemand erhält Rechte von wirtschaftlichem oder sozialem Wert. Niemand lebt in größerer Sicherheit. Niemand erhält persönliche Bedeutung.

Turboredner, die nichts zu sagen haben. Doch zu sagen haben.

 

Schänder-Genderisten:

Ein paar unbedeutende, hass getriebene Fanatikerinnen, haben ein Sternchen zum Buchstaben erklärt. Dessen Sinnfälligkeit nicht herstellbar ist, was zu vielen Absurditätsleichen führt. An welcher Stelle steht der Stern als Bestandteil eines Alphabets? Wie erziehen die Besessenen ihre Kinder dazu, das Alphabet mit Sternchen aufzusagen bzw. das Sternchen zu benennen? Ausgesprochen bleibt nur „innen“, weiblich. Effekt, männlich wird nun im Schreib- und Sprachgebrauch feminin. Nicht um Gleichberechtigung geht es, um Bevorrechtigung geht es. Nicht Leistung, Frau genügt. Riesenerfolg feministischen Wahns. Die ständig erweiterte Angriffssucht des Feminismus ist hysterisch, ist geistiger Verfall. Ein Minderheitsterror hat einen Krieg, unter vielen ihrer Hassbaustellen, gegen einer der vollkommensten Sprachen in Grammatik und Sprache angezettelt. Nur, um etwas von oben herab zu sagen zu haben. Dazu befeuern sie ihre exzessive Bedeutungsgier, was ihre Wut auflädt. Und zu dieser hemmungslosen Sprachschändung geführt hat.

Wie verheerend die eigenen, Geburtsort bedingten Diktate der Zukunftserziehung von Kindern sind, zeigen die Generationen der Religionsbesessenen. Sie haben die Gesellschaften des ganzen Planeten vergiftet. Verbreiten tägliches Leid in dessen Bevölkerungen. Setzen ihre Interessen durch und betreiben systematische Kulturenteignung, vor allem in westlichen Ländern.

Die Kriegerinnen der Schreib- und Sprecherziehung sind nicht erwähnenswert gebildet, nicht bemerkbar intelligent. Handeln psychopatisch, gewaltbetont, bevormundend. Wollen Deutschen ihr Land abgewöhnen. Entspringen einem dunklen Hintergrund, wie die, für die links oft extrem rechts ist. Faschistisch und diktatorisch. Diktatur über die deutsche Sprache. Vorauseilend die Redaktionen und Medien. Elektronisch und gedruckt.

Was hat sich dieses Land eingehandelt, was reingeholt, wen einquartiert. Wer sich alles unter dem vielfarbigen Fanal versammelt, es zum deutschen Nationalbanner gemacht hat. Wer hat diese Regebogen-Schwachsinns-Fahne nur kreiert? Wer verdient an dem riesigen Symbolverbrauch bunter Trikoloren? Sie sind zur Waffe der Meinungs- und Demonstrationsknechte in der Gesellschaft geworden. Die infantile, fremdbestimmte Gefolgschaft, ist ihres Ursprungs entledigt, hat schon ihre Kultur als Kultur geleugnet und die Bevölkerung afrikanisch eingefärbt. Die Gesellschaft, vorwiegend optisch und politisch, bald tatsächlich zur Minderheit bestimmt. Die nichts zu sagen hat. Angstvoll auch nichts sagt.

Genderismus gilt dem Vormarsch.



Dummys:

Merkwürdig, dass nicht begehrenswerte Männer begehrenswerte Frauen (auch Männer) begehren. Und wenn sie anders nicht erfolgreich werden, Ihre Macht ausüben, ihre Bedeutung ausspielen, Sex abnötigen, aufnötigen. Regisseure, Kintopp-Produzenten, die die Rollen vergeben, die die mit dem Oskar winken. Merkwürdig, dass diese Männer sich nicht die tatsächlichen Gefährten der Begehrten ansehen. Sind deren Partner ansehnlicher, netter, angesehener? Einen Dreh, den sie nicht machen, eine Szene, die sie nicht drehen. Wieso wird jetzt jemand per „MeTo“ warum, weshalb, weswegen, für was genannt, öffentlich? Nach langer Zeit. Nach langer Zeit? Öffentlich, nach per MeTo erhaltenen Erfolgen? Schuldlos durch schweigen?

Natürlich, dass die Täter unappetitlich gefunden werden (waren sie ja nicht selten, natürlich). Unappetitlich jedoch werden sie es oft erst. Sich durch Macht zu befriedigen ist eher nicht ein charakterlicher Impetus. Mehr die Folge. Und die Glanzbilder, die sich offenbaren?

Dumm, dümmer, Hollywood. Sie haben Lumpen zur Macht gemacht. Wollten sie nicht etwas gewinnen? Glanz? Opfer ihres eigenen Anspruchs? Anspruchsvoll erscheint das jedenfalls gerade nicht. Aus düsterem Himmel landet nichts, nichts Himmlisches. Jahre mitgemacht, überhaupt mitzumachen (gar nichts). Es ist so richtig wie nicht sehr helle.

Schließlich dämlich.

 

Sexogierer:

Naturgegebenheiten des Menschen, werden von Quotenhaien der TV-Macher blankgezogen und auf den tierischen Appetit nach Sexualität reduziert. Versorgt mit unzähligen Beischlaf-Abseitigkeiten, bis zur sexuell völligen Entpaarung. Verbreiten tätowierte Displaywesen, nicht mehr Individuen, Hautgraffiti-Objekte, aufgespritzte Schönheiten, OP und Implantat getunte Körper, in sie eingewirkt, Metall-Gehänge bis in die entlegensten Körperregionen. An das entsetzliche Aussehen im Alter sollte man besser nicht denken. Dazu passend unwirklich dimensionierte, durch Gewebe (nicht Muskeln), aufgeblähte Oberkörper, zu denen die Größe ihrer Köpfe immer weniger passt. Verschönt mit Frisuren als haarige Platzdeckchen. Absurder Weise denken all diese Medienopfer, so begehrlicher zu werden. Die Folgen sind eher zurückstoßend. Es sind Dokumente tiefgreifender Verirrungen. Schließlich führen diese Abseitigkeiten irgendwie auch zu einem fortschreitenden deutschen Gender-Irrsinn in Spreche und Schreibe.

Tatsächlich, aus dem Eigenheim der Gefühle wird das intime Eigentum ihrer Erotiksprache öffentlich. Man hält es für zeitgemäß.
Man hält sich für fortgeschritten. Nicht ordinär, nicht abseitig, nicht geschmacklos, nicht hässlich, nicht kulturfern, nicht der Manieren verlustig. Nicht billig. Dagegen progressiv. Man fühlt sich zwar nicht wirklich wohl, hält jedoch gewöhnliches Vokabular für zeitgemäß,
weil gewöhnlich. Angeblich Ausdruck ungeklemmter Natürlichkeit. Verkaufte Entblößung geltungsbesessener und verdienstgepolter Akteure. Übliche Aufbegehrer und Wichtigtuer rebellieren merkwürdiger Weise nicht. Unverhohlen machen Gleichpaarungen Klassig-Paare, denen sie ja ihre Existenz verdanken, zu homophoben Spießern. Machen ihre schmutzigen Vorlieben sauber. Spielen besonders gerne, besonders anerkennungsbesessen, klassische Familie in einer peinlichen Nippeswelt.

Deckt vor allem für Minderheiten den Bedarf. Doch, wie viele schauen zu?

 

Abarte:

TV-Kino wird immer intimer, immer persönlicher, immer vulgärer, immer ordinärer, immer gemeiner, gewalttätiger, mörderischer (tot machen macht Spaß). Menschentötungen als Unterhaltung. Gezeugt, geboren, gelebt, schließlich Unterhaltungstot. Zweiter Spielplatz, Menschen als Bildchen-, Deko-Pinboard, als lebende Tapete. Kranktätowiert. Gespaltete Zungen, gespaltete Menschen, mit jedem neuen Lebensjahr sieht man sie immer verwüsteter.

Sie lassen sich vorführen, bekleidungslos. Fühlen sich nicht länger als niemand, sehen sich jetzt als jemand. Dass man sich ihre Zukunft nicht ansehen möchte und nicht muss, überlässt das Tvu-Kintopp dem privaten Kopfkino. Nicht unterhaltsam. Für das so sein, können sich „Akterinnen und Aktbesessenen entscheiden. Die Programmschinder entscheiden über die Betrachter, Nachmacher, den Intelligenzpegel und die Kulturbotschaft für die GEZ-Existenzgebühr. Für die meisten meist zu spät, weil sie nicht abschalten. Vollkommen zu spät für die, denen ihr Programm real geil ist. Nie zu spät für Abseitige. TV vom Kindergarten bis runter auf Zuhälterniveau. Sie besitzen ihre Praktiken, ihre körperfernen, batteriegesteuerten Befriedigungswerkzeuge, besitzen die komplette, vollkommene Abart. Weg von der lästigen, vergänglichen Liebe. Vorhanden war sie wohl nicht wirklich. Nun wird Liebe zu einer Spielart degeneriert. Tief empfunden gibt es sie noch, klar. Für Sender meist nicht sehr "quotig".

Abarte sind nicht nur die optische Version, werden schließlich zu Art der befriedigenden Art. Befriedigt erwünschte Züchtigung, Haue, Absenkung des Individuums auf Wurmniveau, das alleine nur Wurm ist, nur sein will. Nichts kann, nichts gibt, sonst nichts hat.

Entgleisungen unserer angeborenen Art? Offenbar, wohl eher.

 

Liebelebende:

Zu den größten, folgenreichsten Ahnungslosigkeiten, gehören die über ihn, über sie. Nur vom Begehr gesteuerte Erfahrungen der ersten Stunden, leben jedoch Apriori für die späteren Jahre nicht. Dauer eines Lebens in Liebe schon. Richtige jedoch hört nie auf weh zu tun. Was weiß man schon vom Anderen. Nichts. Ist nur von außen bekannt, das Innere unerkannt. Und nach 30 Jahren? Das eben schon. Über dreißig Jahre vorher zu wähnen, wäre ein wertvoller Sinn. Einem, aus dem griechischen stammenden Wahnsinn. Diesen zu haben ist aber nur als Glück zu haben.

Man weiß nichts, bevor es sich nicht offenbart. Wird Macht ausgeübt, gar mehr? Zeigt sich überraschend eine individuelle Spaßgestaltung? Gefährliche Ansichten, denen experimentell auch der Nachwuchs ausgesetzt wird? Überraschend eröffnet sich ihre/seine Religion, gewalttätig, mörderisch gegen die Menschheit, die ihr nicht folgt. Oft sind Wünsche und Neigungen zu befriedigen. Brauchen erotische Höhepunkte batteriegetriebene, Leder-, Metallspielzeuge. Schmerzen, ausgefallene Szenarien, ausfallende Sprache, exotische Träume von anderen Arten. Liebt man es zuzusehen, mitzumachen, alle müssen mitmachen, den Gegenpart wechseln? Nicht jedem offenbart sich, was die Zeit über das Eigene Selbst offenbart. Schockierend für das Gegenüber.

Ein Leben in Liebe spürt alles, ein Leben lang, braucht all das nicht. Der tägliche lange Blick voller Zuneigung in die Augen gegenüber gibt es vor. Fürsorge, Sorgsamkeit, Dasein. Alltäglich negatives übersehen zu können, auch ungerne gesehenes, nicht gern gehörtes, ungeliebtes Handeln, sind bestimmend. Einzig wäre eine Abweichung, wenn Wünsche in Handeln münden, sie sind nicht zu übersehen, nicht tragfähig. Dies ebenfalls der Liebe zu unterwerfen, wäre eine Kür. Sie ist nicht zu gewinnen.

Eines allerdings könnte sie, die Fähigkeit zu haben vergesslich sein zu können.

 

Geltungsbeißer:

Die unter Bedeutungslosigkeit Leidenden, haben ein Bildungskonzept entwickelt, ihre Bildungsdefizite in Sachkenntnis und Bedeutung umzukonfigurieren. Wertlose Kommentare, die Ärger machen, werden zum Handwerk gemacht. Im Internet gestalten sie ein Hauptschullevel in sinngebend um. Überwinden so die Leiden der Bedeutungslosen mit Ärger, Hassbefriedigung und Ansichten, als seien es höhere Einsichten, die Wissen bedeuten. Die Liste der nicht abgeschlossenen Hauptschulbildung, erfundener Abiturzeugnisse, sogenannter Studiengänge, angeblich erworbener Berufe ist lang. Die Liste der Hysterischen, der nicht dazu gehörenden, der nur dazu gekommenen, derer, die sich nicht wahrgenommen sehen, ist noch einmal lang. Sie nehmen jeden Blick, nehmen jede Bemerkung, nehmen jede Unaufmerksamkeit, nehmen jeden Mangel fehlender Wichtigkeit dazu her, klagend alle anzuschreien. Sie wollen erfolgreicher, wollen mehr als nur gleichberechtigt, wollen bevorrechtigt sein. Fordern leistungslos zu bekommen, was die anderen schon haben. Sie gehen mit der Behauptung, ist ja nicht wahr, hausieren, dennoch hagelt es Einwände der doch endlich überlebten Welt voller Ansprüche, die sie nicht erfüllen können, nicht erfüllen wollen.

Boden für die nach Nachrichten immer hungernden Medien, hetzen der synthetischen Berufsbezeichnung „Influencer“ hinterher. Je verquerer, undurchsichtiger, böser, je dankbarer. Je Parteibuch-Journalistischer, je Meinungs-Journalistischer, desto wirksamer setzen sie sich durch. (Franz Josef Strauß meinte mal im Sinne, wer Grün wählt, wählt Braun.) Schließlich heben TV-Verwurster Influencer auf das Podium der Geltungsmania in Diskussionsformate. Abgerechnet per GEZ-Existenzgebühr. Alle Passbesitzer müssen, um sich nicht strafbar zu machen, bezahlen.

Nun isst und trinkt man auch für den neuen, aktuellen Fortschritt. Getränke durch Gekautes geschüttet. Dazu, trotz im Geschmack schlechter, trinken aus der Flasche. Wein meist noch aus dem Glas, doch als Mundspülung missverstanden. Malzeiten werden vorzerstückelt, mit, wie Kugelschreiber gehaltenem, mit freischwebenden Besteck (Bestandteil des Gestus; nicht gefahrloser Umgang nach mampfen a la Wild West) und auf Ellenbogen gestützt eingeschaufelt (nach Dog könnte man auch ohne Besteck den Teller leeren). Geltungsbemüht haben sich nun neben Kultur und Bildung, auch bei Tischmanieren im Heute und Jetzt durchgebissen.

Dank der andächtigen, glaubensbeflissenen Bevölkerung sei Dank.

 

Copyshopper:

Neben den Joggings und Muckis, neben den Esos und Dogings gibt es auch die Zielgruppe der Kultas. Man kann sie beschreiben als radelnde Telefonzellen mit vierbeinigem Vergnügungstier am Lenker. Geführt von einer Sprungleine für Fußgänger. Dekoriert mit Folter- und Kettenhemdfragmenten an Ohren, Nase, Lippen, solchen unterhalb der Gürtellinie. Kussgenuss per Stahlgeschossen auf der Zunge. Ihre Haut-Dekorations-Orgien bilden Glanzbildchen und Wohnzimmertapeten ab. Sie sind nicht mehr Menschen, sind Displays, sind Poster mit eingebauter Befriedigung ihrer Selbstbedürfnisse. Denaturieren ihr Selbst und inkarnieren sich vom Subjekt zum Objekt. Kranktätowiert. Die ordinären Etagen der Fernsehunterhaltung benutzen auch das und sie als Programmfüller, ergänzen die Kultur des Landes, außer nach Frauen, Männern gefiltert, mit Gendern nach Diversen und lebenden Collagen. Ach ja, da gibt es noch die Spießer, die den Nachwuchs herstellen, von denen alle ihre Existenz verlangen und geliefert bekommen.

Gewandet sind die vorgeführten Darsteller verbreiteten Geschmacks, meist in Adler und Adidas, was zu allen Gelegenheiten als passend, gut angezogen und anziehend empfunden wird. Gerne orientieren sie sich in ihrem Selbstdesign an ihren Ikonen, meist nur anders seienden Stars der allgemeinen Verbreitung. Ebenso an all den Bilderwelten per Stadt, Bahn, Zug der geltungslosen Schatten der Nacht, die mit drei Fingern eine Spraydose halten können und deren Werke das Tageslicht suchen, um die zu treffen, die sie treffen wollen. Von ihnen Unterhalt und Erhalt für sie als nicht privilegierte, verbotenen Runen Ihrer Bilder- und Handschriften erwarten.

Auch Werbung und Politik greifen nach Copyshoppern. Wie nach allem und jedem.

 

Globelpayer:

Sie nehmen allen alles ab, egal wie es daherkommt. Hauptsache es kommt woanders her. Sie kauen und sprechen kauend auf dem, was anschließend auf Straßen und an Bänken klebt. Sie trinken direkt aus der Flasche zuckersüße Brause, die sie zu der Lebensmittelmischung "fast Foot" in sämiger Soße in den vollen Mund kippen. Verzehren das Ganze aus Teigtüten oder mit zwei Sesamlappen, was sättigend und klebend ihren Magen zusammenhält. Figur-Vernichter der amerikanischen Exportinvasion.

Sie glauben bevorzugt an das was sie nicht wissen, jedoch absolut sicher glauben. Wandeln hinter Predigern und arbeitslosen Maulfechtern her, die wahngetrieben von ihrer selbstentworfenen Größe, Religionsschöpfungen den Sektenkriegern her, importieren ins Land Anschauungsgemeinschaften, die ihrer Fangemeinde dann auch das Hirn verkleben. Und wer nicht glaubt, wird weggesprengt. Weltläufig lässt sich das Globalvolk mit so unsinnigen wie sinnfreien Lehnwörtern fremder Mütter anderer Sprachen umerziehen. Global pflanzen Gewinnscouts Laborernährung in die Welt und patentieren Ernährung für die, die nicht verhungern wollen. Für alles das nehmen Importeure Geld, ohne für ihre Gewinne zu bezahlen.

Werbetreiber, Boulevardbeflissene und Linksverstrickte produzieren zeitgeläufige Bilder ihrer geschundenen Haut, zeigen Gummiwiederkäuer und Multis jenen, die nicht aus Flaschen trinken, Spießern, die es tatsächlich noch aus Gläsern tun, was sie für sie sind: erklärte Wutgegner. Die medialen Meinungstänzer wiederum liefern repräsentative Straßeninterviews, bevorzugt mit Kultis die sie fragen. Zetbe, wie sie mit Schuldgefühlen des dritten Reichs umgehen, wo sie doch jetzt mit ihrer Ausweispappe, zu Deutschen geschrieben, dazugehören. Treten auf Weichtretern, fetzigen Jeans, wie quasi jeder, jede, in Steppdecken mit Ärmeln auf. Gestalten die Kultur ihres Stils, betreten Räume der bedeutenden Üblichkeit, vertreten das bunte Volk, notfalls mit Gewalt.

Allesfresser leiden eben gerne an gesellschaftlichem Übergewicht.

 

Psychobeutel:

Jetzt hat sie die Gesellschaft ergriffen: die Nomophobie. Der neu gewordene Begriff aus England für „no-mobile-Angst“. Die Phobie, sein Handy vergessen zu haben. Dass das möglich ist, tsze. Dennoch, es gibt Betroffene. Sie irren mit leeren Augen durch Straßen, Busse und Bahnen. Sind ein Handicap für sich und die, die ihre Wege kreuzen.

Verabredungen, Treffen, gemeinsam beieinander sitzen ist so einfach geworden, man muss nicht miteinander reden, man spricht mit jemand anderem. Egal wo sie oder er sich gerade befindet. Jeder für sich. Ach so, noch: auf Wiedersehen.

Im Besitz des Mittelpunktes ihres Daseins leben sie einarmig und gesenkten Hauptes in ihrer Welt und man erkennt, worum ihre Gedanken stets kreisen: um das Handy in ihrer Hand. Wen könnten sie anrufen, wen suchen, welches App bespielen. Wem könnten sie erzählen, wen sie gerade getroffen, wenn, wen sie gerade angerufen haben, mitteilen was sie gerade in einer Auslage sehen. Oder jemanden fragen, wen sie angerufen haben. Auch, um zu hören, von wem diese gerade angerufen wurden. Schließlich fragen sie sich noch, warum sie selbst schon länger nicht mehr angerufen wurden. Der Unterhaltungswert für sie und die Welt um sie herum hält sich in Grenzen. Das Handy, die SMS, Twittern, Facebook und Internetmanie nehmen sich viel Zeit. sie geht ab von der Zeit der Existenz.

Immerhin, Nomophobe kennen, wer und wen ihr Handy kennt.

 

Marketingpropheten:

Die Berater der Werbungstreibenden verschießen ohne lange zu zögern ein Magazin voll Strategien, Konzepten, Ratschlägen, die sehr Unterschiedliches, ja, Gegensätzliches verheißen. Nicht alle können wahr sein.

Jedoch, ordinär auch ohne Sicherheitsquotient geht vor originär, selbst bei einem generell nicht vorhandenen IQ. Meinungslehren gehen vor Erfahrungswerte. Die Werbebotschaften und deren Auftreten brauchen den Werbungstreibenden selbst nicht gefallen, ihnen gar Spaß zu machen. Sie müssen nur nach den Marketingsalven staunend umfallen. Auch können Unternehmen oder Produkte oder beide, so neue wie absurde Identitäten verpasst bekommen. Der Beratung von Beratern muss man schon folgen. Denn nur dann kann man auf Erfüllung hoffen. Inzwischen bestimmen Statistiken und Umfragen das spätere Wahlergebnis jeder Art. Wenn nicht, wählt man ein alternatives das passt.

Für alles und alle bieten Marketingpropheten Meinungslehren. Be einem vollkommenen Verzicht auf qualifizierte Erfolgshypothesen.

 

Reklamefummler:

Wer immer schon seine Urlaubsbilder über der Badewanne entwickelt hat oder dafür ein Handy zückt, wen immer man schon im Kunstunterricht der Hauptschule für seine Künste pries, wer stets in Aufsatz eine 2 geschrieben, der versteht viel von Fotografie, Gestaltung und Sprache. Er besitzt ohne Zweifel einen gebildeten Geschmack.

Wer zudem Wert auf allgemeine und verbreitete Kenntnisse des Boulevards legt, also auf prominente und verbreitete Meinungen, also ganz allgemein von der Allgemeinheit gesehene Zusammenhänge sieht, wer zudem eine Kausalität zwischen "sich schnell Bücken und intelligent denken" können annimmt, der versteht nicht nur viel von kreativ gemacht, sondern auch von richtig gedacht.

Reklamefummler verstehen somit viel von guter Werbung, platt verstehbarer und überlegener Politik. 

 

                                                                                                          (Texten kann schreiben können heißen.)